Hinweise des Diözesanvorstandes zur Situation mit dem Coronavirus

Liebe Vorstände und Verantwortliche in der DPSG,

 

wir alle sind mit der Situation der Corona-Pandemie konfrontiert.

Manche Fragen werden uns bereits von den Behörden beantwortet.

Diese Woche gab es eine weitere aktuelle Mail des Bundesvorstandes. Ergänzend hierzu möchten wir euch unsere Sicht auf den DV Freiburg mitteilen:

 

Wir möchten nicht nur auf die Regelungen, die bereits staatlicherseits getroffen sind oder seitens der Erzdiözese verweisen, sondern wir möchten Euch gerne aufrufen, Vorbild zu sein.

Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollen wir Gesellschaft mitgestalten.

Das können wir jetzt, indem wir unsere Sozialkontakte auf das Nötigste beschränken und so dazu beitragen, dass sich das neue Corona-Virus nicht schneller verbreitet, als es das Gesundheitssystem bewältigen kann.

 

Häufig erreicht uns die Frage, wie es mit den Gruppenstunden zu halten ist oder mit Kursen, die in den Osterferien geplant sind.

Bei der Frage, ob Gruppenstunden abgehalten werden können, ist es aus unserer Sicht schlüssig, wenn wir uns an den Schulen und Kitas orientieren.

Seit Dienstag (17. März) sind die Schulen und Kitas geschlossen. Deshalb ist es auch konsequent, keine Gruppenstunden abzuhalten.

 

Wir halten es auch für notwendig, dass die für die Osterferien geplanten Veranstaltungen und Kurse nicht stattfinden. Wir müssen sehen, wie Kurse dann nachgeholt werden können oder ob Kurseinheiten vielleicht auch digital durchgeführt werden können.

 

Bitte helft alle mit, die schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Und helft mit, dass die besonders gefährdeten Personen (ältere und vorerkrankte Menschen) zum einen nicht unnötig gefährdet werden, zum anderen aber auch nicht vergessen werden, wenn sie zu Hause bleiben müssen und nicht einkaufen können.

 

Jeden Tag eine gute Tat – jetzt ist die Zeit zu Helfen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen

Diese krasse Situation in Deutschland sollte uns Pfadfinder ermutigen zu helfen und neue Wege zu gehen. Lord Baden-Powell hat uns aufgefordert die Welt besser zu verlassen und gerade in Notsituationen zu helfen. „Allzeit bereit“ ist unser Leitspruch. Jetzt ist die Zeit dies auch zu zeigen und zu handeln. Dabei achtet bitte trotzdem darauf, die Verantwortung wahrzunehmen und die Ausbreitung des Virus zu bremsen.

Viele hilfsbedürftige Menschen brauchen gerade jetzt Hilfe, z.B. beim Lebensmitteleinkauf oder mit einem Telefongesprächsservice.

Hier gibt es bereits einige Jugendgruppen, die sich engagieren. Oft wird diese Hilfe über staatliche Stellen oder die Caritas, AWO oder DRK organisiert. Wir hören auch schon von Stämmen, die dies selbst auf die Beine gestellt haben. Sollte es zu den umfassenden Ausgangssperren kommen, klinkt euch bei den offiziellen Diensten ein, damit ihr abgesichert seid.

Dazu ermuntert uns auch die Bundesebene. Lest mal hier: Aufruf Verantwortliches Handeln

Schaut euch mal die Seite vom „ DPSG – Stamm Maximilian Kolbe Waldstadt“ in Mosbach bei Facebook an. Die haben einen Einkaufsservice organisiert und machen jetzt digitale Gruppenstunden.

 

Wagt auch Neues in der Gruppenarbeit. Schaut mal

  • https://www.scoutingneverstops.de/  und https://www.scoutingneverstops.de/angebote/ > die Ideensammlung für digitale Gruppenstunden von Bundesebene
  • https://www.jotajoti.info/ > vom 03.-05-April findet ein Jamboree on the internet statt
  • Spielt im Netz über ein White Board Montagsmaler, vernetzt euch über Tools wie Skype oder Zoom, teilt euch über die WebCam ein Lagerfeuer, sprecht über Videokonferenzen wie es euch geht und wo ihr helfen könnt, erzählt euch über Telefonräume Gute-Nacht-Geschichten, …

 

Achtet auf Eure Gesundheit. Bleibt Zuhause. Reduziert eure sozialen Kontakte. Helft wo es nötig ist.

Wir wünschen Euch, dass Ihr gut durch diese Zeit kommt.

Mit herzlichem „Gut Pfad“ aus dem Diözesanvorstand

 

Patricia, Sven, Christian