Track for Kidz 2018 – Winterzelten trotz frühlingshafter Witterung

Vorfrühlingshafte Temperaturen Ende Januar in ganz Süddeutschland, doch in einer entlegenen Ecke im Schwarzwald, nahe Furtwangen, liegt noch Schnee. Und genau dort schlugen fast 150 Pfadis aus der ganzen Diözese Freiburg ihre Zelte für ein Wochenende auf, um bei „Track for Kidz“, dem Winterzeltlager der Pfadfinderstufe des DPSG Diözesanverbands Freiburg, jede Menge Spaß im Schnee zu haben.

Am Freitag wurden bis spät abends die Zelte aufgebaut und gemütlich eingerichtet. Der Aufbau wurde durch Nieselregen erschwert. Dieser ließ aber zum Glück im Laufe des Abends nach. Dann versammelten sich die Pfadis in Gruppen um die Lagerfeuer, sangen zu Gitarrenklängen und unterhielten sich bis tief in die Nacht.

Am Samstagmorgen wurde das Lager offiziell vom Arbeitskreis der Pfadfinderstufe eröffnet. Es war neblig und kalt. Zuerst stellten sich die einzelnen Gruppen lautstark vor. Dann startete das Programm. Zum Aufwärmen wurde erst einmal eine Runde „British Bulldog“ gespielt. Danach mussten die Pfadis ihre Fähigkeiten in einem Stationenspiel unter Beweis stellen. So musste z.B. ein Schneeball durch einen Hindernisparcours balanciert oder weiße Gegenstände in einem Schneefeld gefunden werden. Ihrer Kreativität konnten die Gruppen bei der Gestaltung von Schnee-Skulpturen freien Lauf lassen.

Da Aktivitäten im Schnee sehr hungrig machen, wurden die Teilnehmer das ganze Lager über von einem 7-köpfigen Küchenteam mit leckerem Essen und heißem Tee versorgt.

Am Nachmittag ging es dann an den „Schlittenhügel“. Dort hatten alle bis spät in den Abend einen riesigen Spaß daran, mit allen möglichen „Gefährten“ den Berg hinunter zu rutschen. So kamen unter anderem ein altes Schlauchboot, LKW-Schläuche, aber auch ganz normale Schlitten zum Einsatz.

Nach dem Abendessen wärmten sich die Teilnehmer an den Lagerfeuern auf, bevor das Nacht-Geländespiel begann. In einem tief verschneiten Waldstück oberhalb des Lagers mussten die Gruppen „Items“ bei Händlern tauschen. Die Händler mussten aber erst einmal im dunklen Wald gefunden werden. Die Gruppen mussten sich in Acht nehmen, denn es waren auch Räuber unterwegs, die den Gruppen die „Items“ stehlen wollten. Zum Abschluss gab es als Lohn den Lageraufnäher sowie Bananen mit Schokoriegel, die man am Lagerfeuer zubereiten konnte.

Der Abend klang dann wieder an den Lagerfeuern aus.

Nach einer kalten Nacht, krochen die Pfadis am Sonntagmorgen aus ihren Schlafsäcken und frühstückten im Freien mit warmer Milch, heißem Kaffee und allem, was zu einem guten Frühstück dazu gehört.

Nun neigte sich das Lager schon wieder dem Ende zu. Ein spiritueller Impuls zum Thema „in seinem Element sein“ gab den Pfadis ein paar Anregungen zum Nachdenken mit auf den Weg. Wie bei den Pfadfindern üblich, wurden die Ereignisse des Wochenendes reflektiert, diesmal als Schneeball-Reflexion. Dabei konnten die Teilnehmer zu bestimmten Fragen Schneebälle in die Richtung, von „Gut“ bis „Schlecht“, werfen, die ihre Meinung zu der Frage darstellte. Mit dem Lied „Nehmt Abschied Brüder“ verabschiedeten sich alle voneinander. Die Zelte wurden abgebaut und das Material in die Fahrzeuge geladen. Etwas durchgefroren aber zufrieden, machten sich die Gruppen auf den Heimweg.