Vorstand ist wieder komplett, Versammlung war krass beschlussfähig

Im herrlichen Tagungssaal im Canisiushaus in Karlsruhe tagte am 25.04.2026 die Frühjahrs Diözesanversammlung der DPSG Freiburg. Mit 46 von 54 möglichen Delegierten vom Bodensee bis in den Odenwald und hybrid per Videokonferenz, war die Versammlung super beschlussfähig. Es wurde an dem Tag ein neuer Diözesankurat gewählt. Daneben gab es weitere Anträge und eine Menge Informationen aus der Welt der Pfadfinderei.

Schon in der Planung der Versammlung war klar, dass die Wahl eines / einer neuen Diözesankurat*in nicht nur das zentrale Ereignis sein wird, sondern den Tagesablauf auch zeitlich bestimmen wird. Es geht hierbei und ein 50% hautamtliche Leitungsstelle im Diözesanvorstand. Es ist die geistliche Leitung, die aber gleichberechtigt im drei köpfigen Vorstand mitarbeitet. Gewählt wurde mit knapper Mehrheit Jonas Fiedler. Da die Stelle hauptberuflich mit Arbeitsvertrag im Erzbistum Freiburg ist, wurde der Amtszeitbeginn auf den 01. Juli 2026 festgelegt. Wir gratulieren Jonas zur Wahl.

Die Diözesanversammlung legt auch die Grenzen der Bezirke fest. Bedauerlicherweise gibt es im Bezirk Pforzheim nur noch einen Stamm. Deshalb hat der Bezirksvorstand aus Pforzheim beantragt, die Bezirke Karlsruhe und Pforzheim zusammenzulegen, um dem verbliebenen Stamm wieder ein aktives Bezirksleben ermöglichen zu können. Dieser Antrag wurde angenommen. Jetzt haben wir 12 Bezirke, die Mitgliederzahlen betrifft der Beschluss jedoch nicht.

Die Diözesanversammlungen für 2027 wurden festgelegt: 24.04.2027 und 19.11.27 – 21.11.27. Auch Stammesversammlungen sind an Diözesanversammlungen antragsberechtigt. Die Antragsfrist liegt bei 4 Wochen.

Informationen gab es zur Aufarbeitungsstudie der DPSG, zum Ringelager Kompass 2028 zur diözesanen StuKo XXL und zum Bundeslager der DPSG 2029.

Zuletzt wurde die Wahlordnung erneut angepasst, bzw. klargestellt. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, demokratische Abläufe klar und zweifelsfrei gehen zu können. Deshalb ist es immer wieder gut, aktuelle Änderungen im Verband und Formulierungen in Wahlordnung und Geschäftsordnung anzupassen, damit Transparenz besteht.

Die Beschlussfähigkeit war mit 46 von 54 möglichen überragend.
Zum einen kommen nach der Satzungsänderung von 2025 jetzt für vakante Stellen in den Bezirksvorständen immer mehr Bezirksdelegierte hinzu. Zum anderen wird in allen Bereichen von der Möglichkeit zur Delegation immer mehr Gebrauch gemacht. Das macht sich dann auch in der hohen Zahl an Teilnehmenden bemerkbar. Vielleicht war auch die Wahl eines Kuraten ein besonderer Magnet für die Teilnahme.