Mit dem Event 2016 startete bei uns in der Roverstufe des Diözesanarbeitskreises Freiburg ein Modellprojekt. Modellprojekte bieten die Möglichkeit, Abläufe und Ideen, die nicht satzungskonform sind, in Absprache mit der Bundesebene auszuprobieren und bei Erfolg des Projektes eventuell eine Satzungsänderung herbeizuführen.
Wir wollen Rover*innen mehr Chancen zur Mitbestimmung bieten. Im Rahmen des Projektes können Rover*innen aus dem Diözesanverband von der Stufenkonferenz für die Diözesanversammlungen delegiert werden, um dort Stimmrecht zu haben. Laut Satzung ist dies im Normalfall nur Leitungspersonen in der jeweiligen Stufe vorbehalten. In der Ordnung wird Partizipation als wichtiges Element in der Pädagogik der Roverstufe genannt und die daraus resultierenden Lernerfahrungen nehmen eine zentrale Rolle ein. Deshalb haben wir großes Interesse daran, zu prüfen, inwieweit wir die Mitbestimmungsmöglichkeiten von Rover*innen stärken können.
Das Projekt hat eine Laufdauer von einem Jahr. In dieser Zeit wird mehrfach evaluiert werden, inwiefern sich die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Roverstufe ändern und wo Vor- und Nachteile der Regelung liegen. Zu diesem Zweck wird es einige Umfragen geben, die sich an Rover*innen, Roverleitungen und Teilnehmende von Diözesanversammlungen richten.Wir freuen uns, dass das Partizipationsangebot von der Stufe begeistert genutzt wird – die Hälfte der auf der Stufenkonferenz beschlossenen Delegierten und Ersatzdelegierten sind Rover*innen ohne Leitungsfunktion in der Roverstufe.Wir werden euch hier, auf der Homepage, und auf Facebook über das Projekt auf dem Laufenden halten.