Wenn die Durchführung eines Projektes nach § 3 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung) vom 17.03.2020 verboten wurde, sind Ausfall- und Stornokosten förderfähig.

Dabei gilt:

  • Die Ausfall- und Stornokosten müssen sich auf Projekte wie z.B. Jugenderholungsmaßnahmen/ Freizeiten, Jugendleiter*innen-Lehrgänge, Seminare oder Praktische Maßnahmen (=Projekte nach den Ziffern 8-14 der VwV) beziehen.
  • Es gilt eine allgemeine Schadensminderungspflicht, d.h. zunächst müssen alle Möglichkeiten genutzt worden sein, um den entstehenden finanziellen Schaden zu reduzieren bzw. absehbare Schäden zu vermeiden.
  • Die Beachtung des Grundsatzes der allgemeinen Schadensminderungspflicht ist zu dokumentieren!
  • Das Formular findest Du in oaseBW, Fördertitel 2020.02 krisenbedingte Ausfall- und Stornokosten / VStorno. Die ausgefüllten Verwendungsnachweise müssen an den rdp/ Ulrich Lauk gesendet werden.

Los geht’s

Die Anträge und Verwendungsnachweise müssen über das Web-Programm „oaseBW“ abgewickelt werden. Du benötigst hierfür einen separaten Zugang für deinen Stamm bzw. Bezirk. Den Zugang erhältst du über den rdp Baden-Württemberg unter  www.rdp-bw.de .

  1. Auf der Webseite oaseBW anmelden und den Vorgang unter Fördertitel 2020.02 krisenbedingte Ausfall- und Stornokosten anlegen.
  2. Anschließend Schritt für Schritt die gewünschten Angaben eintragen.
  3. Wichtig: Lege alle Zuschuss-Unterlagen, inkl. der Teilnehmendenlisten, in einem Zuschuss-Ordner im Stamm/ Bezirk ab, damit die Unterlagen jederzeit bei einer Prüfung vorgelegt und eingesehen werden können.
  4. Zum Schluss alles an die Verbandszentrale senden: 1 x Online durch Weiterleitung am Ende des Vorgangs und 1 x ausgedruckt, Verwendungsnachweis rechtsverbindlich unterschrieben*) und mit den erforderlichen Anlagen auf dem Postweg an Ulrich Lauk, RdP, Bosslerstr. 76/1, 73265 Dettingen. Bitte nicht die im Formular V6 eingedruckte Adresse von John Kenny benutzen!
    *) In 2019 wurden die Formulare für die Verwendungsnachweise mit verbindlichen Texten ergänzt, wodurch nun teilweise das Mitsenden einer Teilnehmer- bzw. Betreuerliste entfällt. Allerdings kann die Verbandszentrale durch den Wegfall der Teilnehmerlisten in den Fördertiteln „Lehrgänge für Jugendleiterinnen und Jugendleiter“ und „Seminare“ die Angaben zu den Betreuern bzw. den Teilnehmenden nicht mehr prüfen. Deshalb wird es hier verbandsinterne stichprobenhafte Prüfungen durch die Verbandszentrale geben. Grundsätzlich sind die Antragsteller selbst für alle Angaben auf den Verwendungsnachweisen verantwortlich und bestätigen diese durch die rechtsverbindliche Unterschrift auf dem Verwendungsnachweis.
    Bei allen Vorgängen, bei denen die Listen L2 (Lehrgänge und Seminare) oder V4.1 (Pädagogische Betreuer) in oaseBW im Vorgang miterfasst werden, erfolgt eine Prüfung durch oaseBW. Für diese Vorgänge wird es keine stichprobenhafte Prüfung durch die Verbandszentrale geben. Die Verbandszentrale geht davon aus, dass durch den Wegfall der Teilnehmer- bzw. Betreuerlisten es eine höhere stichprobenhafte Prüfung durch das Regierungspräsidium geben wird!!

Allgemeine Informationen vom RdP zu den Zuschüssen findest Du unter www.rdp-bw.de. Das Merkblatt gibt Dir eine Übersicht über alle Zuschuss-Titel des Landesjugendplans.

Weitere Informationen und Broschüren des Landesjugendplans über die verschiedenen Förderprogramme, erhältst du unter www.jugendarbeitsnetz.de.


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