Anträge auf der Frühjahrs-DV 2016

Folgende Anträge stehen auf der Frühjahrs-Diözesanversammlung des DV Freiburg vom 8. bis 10. April 2016 im Bezirk Bodensee zur Diskussion:

Antrag 1: Ringe-Landeslager 2020

Antragsteller

Falko Hoferichter (Diözesanvorsitzender)
Jasmin Bernstein (Diözesanvorsitzende)
Christian Müller (Diözesankurat)

Antragsgegenstand

Verabschiedung Entscheidungsvorlage Ringe-Landeslager 2020

Die Diözesanversammlung möge beschließen:

Die Diözesanversammlung verabschiedet die Entscheidungsvorlage zum Ringe-Landeslager 2020.

Begründung

Der rdp Baden-Württemberg möchte 2020 ein Landeslager mit allen Mitgliedsverbänden durchführen.

Ziele dieses Lagers sollen sein: Die Vielfalt der Pfadfinderbewegung und Verbandskultur in Baden-Württemberg zu erleben, von und mit anderen Verbänden zu lernen und den Ring als Gemeinschaft der Pfadfinderverbände erlebbar zu machen (siehe Entscheidungsvorlage, Punkt 4).

Die aktuelle Entscheidungsvorlage wurde im Januar beim Ringrat verabschiedet und soll nun in den Mitgliedsverbänden votiert werden. Bei der Herbst-Ringeversammlung am 23. Oktober 2016 wird dann eine Entscheidung gefasst.

Anhang

Entscheidungsvorlage Ringe-Landeslager 2020

 


Antrag 2: Verlängerung AG Leiterwerbung

Antragsteller

Diözesanvorstand

Antragsgegenstand

Weiterführung der AG Leiterwerbung bis Frühjahr 2017

Die Diözesanversammlung möge beschließen:

Den Auftrag, welchen Sie der AG Leiterwerbung in der Frühjahrs-DV 2015 gegeben hat, bis zur Frühjahrs-DV 2017 zu verlängern.

Begründung

Das Thema Leiterwerbung ist weiterhin wichtig für die Verbandsentwicklung.

Eine Vorstellung der Arbeit der AG, ein Ausblick in die Zukunft und eine ausführlichere Begründung erfolgt bei der DV mündlich.

 


Antrag 3: Konzept zur Gewaltprävention im Diözesanverband der DPSG Freiburg

Antragsteller

Hauptausschuss Gewaltprävention

Antragsgegenstand

Konzept zur Gewaltprävention im Diözesanverband der DPSG Freiburg

Die Diözesanversammlung möge das vorgelegte Konzept zur Gewaltprävention im Diözesanverband der DPSG Freiburg beschließen.
Die Zielsetzung dieses Konzeptes sieht vor, in unserem Verband die Kultur der Grenzachtung zu stärken. Dies soll durch klare Strukturen, die zu unserer Verbandsstruktur und –kultur passen, umgesetzt werden.

Anlagen

Konzept zur Gewaltprävention im Diözesanverband Freiburg der DPSG

Begründung

Auf der Frühjahrs-Diözesanversammlung 2014 wurde beschlossen, dass ein Hauptausschuss Gewaltprävention eingerichtet werden soll. Dieser hatte unter anderem die Aufgabe ein solches Konzept zur Gewaltprävention für die DPSG Freiburg zu entwerfen. In diesem Antrag wurde ebenfalls festgehalten, dass dieses Konzept der Diözesanversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden soll.

Durch die Präventionsordnung des Erzbistums Freiburg positioniert sich die Kirche deutlich zu dieser Thematik. Als Diözesanverband der DPSG ist es uns ebenfalls wichtig nach außen eine klare Haltung durch das Konzept zur Gewaltprävention zu zeigen und dies in unserer täglichen Arbeit zu praktizieren.

Anhang

Konzept Gewaltprävention

 


Antrag 4: Termine Diözesanversammlungen 2017

Antragsteller

Der Diözesanvorstand der DPSG Freiburg

Antragsgegenstand

Termine Diözesanversammlungen 2017

Die Diözesanversammlung möge die vorgeschlagenen Termine für die Frühjahrs- und Herbst DV 2017 beschließen:

Frühjahrs DV 2017: 19. Mai bis 21. Mai 2017
Herbst DV 2017: 25. November 2017

Begründung

Die Frühjahrs DV bietet die Möglichkeit die Termine langfristig zu planen. Dabei sind nur die Termine der Diözesanversammlungen zu beschließen. Alle weiteren Termine liegen als Anlage zur Information bei.

Die längerfristige Jahresplanung soll die Häuserbuchungen und den Bezirken und Stämmen ggf. die je eigenen Jahresplanungen vereinfachen.
So können auch Termindoppelungen und Terminballungen vermieden werden.

 

ANTRAG ANGENOMMEN

 


Antrag 5: Amtszeit und Beauftragung des Diözesankuraten

Antragsteller

Diözesanleitung

Antragsgegenstand

Amtszeit und Beauftragung des Diözesankuraten

Die Diözesanversammlung möge beschließen:

Die Amtszeit des Diözesankuraten Christian Müller beginnt am 1. September 2016 und endet am 31. August 2019. Der Diözesanvorstand wird beauftragt, vom Erzbischof seine Beauftragung zu erbitten.

Begründung

Gemäß Satzung Ziffer 69 legt die Diözesanversammlung Beginn und Ende der Amtszeit fest, sofern ein Vorstandsamt hauptamtlich ausgeübt wird, was beim Kuraten des DV Freiburg der Fall ist. Außerdem erbittet sie vom Erzbischof die Beauftragung des Diözesankuraten, was sinnigerweise an den Vorstand delegiert wird.

 

ANTRAG ANGENOMMEN

 


Initiativantrag 1: Recyclingpapier

Antragsteller

Niklas Katzarow (Diözesanreferent Ökologie),
Andreas Weidner (Diözesanreferent Ökologie)

Antragsgegenstand

Die Diözesanversammlung möge beschließen:
Dass wir als DPSG Diözesanverband Freiburg in Zukunft Recyclingpapier für unsere Arbeit nutzen und bevorzugt darauf achten, dass das Papier das Siegel „Blauer Engel“ trägt.

Begründung

Papier wird aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gewonnen. Für die Herstellung wird zudem viel Wasser benötigt. Um diese beiden wichtigen Ressourcen nachhaltig zu schonen, ist es wichtig zum Einen weniger Papier zu verbrauchen, zum Anderen Recyclingpapier zu nutzen.

 


 

Initiativantrag 2: Postwege

Antragsteller

Niklas Katzarow (Diözesanreferent Ökologie),
Andreas Weidner (Diözesanreferent Ökologie)

Antragsgegenstand

Die Diözesanversammlung möge beschließen:
Dass der DPSG Diözesanverband Freiburg prüft in wie weit Postwege reduziert werden können oder sogar durch digitale Kommunikationswege ersetzt werden können.

Begründung

Ein pfadfinderischer Grundgedanke ist der bewusste und schonende Umgang mit Ressourcen.
Diesbezüglich sehen wir Verbesserungspotential vor allem im Umgang mit Abrechnungen im Verband. Derzeit durchlaufen die internen Abrechnungen mehrere Postwege und digital vorliegende Rechnungen (PDF) müssen gedruckt beigelegt werden. Aus unserer Sicht würde hierbei ein digitaler Kommunikationsweg Abhilfe leisten.

 


Initiativantrag 3: Anerkennung im Sinne des Bildungszeitgesetztes Baden-Württemberg

Antragsstellend

Anita Armbruster, Bezirksvorsitzende Karlsruhe-Murgtal
Tim Bender, Bezirksvorsitzender Karlsruhe-Murgtal

Antragsgegenstand

Anerkennung im Sinne des Bildungszeitgesetztes Baden-Württemberg

Antragstext

Die Diözesanversammlung möge beschließen:

Der Diözesanvorstand wird beauftragt

1) zu prüfen ob Weiterbildungsveranstaltungen der DPSG im Diözesanverband Freiburg und den Bezirken Qualifizierungsmaßnahmen im Sinne des Bildungszeitgesetztes Baden-Württemberg (BzG BW) sind;
2) den DPSG Diözesanverband Freiburg als anerkannter Träger von Qualifizierungsmaßnahmen im ehrenamtlichen Bereich im Sinne des Bildungszeitgesetztes Baden-Württemberg anerkennen zu lassen;
3) falls Ausbildungsveranstaltungen ohne Anerkennungen bestehen, die Ausbildungskonzepte des Verbandes auf Bearbeitungsbedarf zu prüfen, um eine Anerkennung dieser Veranstaltungen zu ermöglichen;
4) in Zusammenarbeit mit weiteren sachkundigen Stellen (z.B. BDKJ, Landesjugendring, RdP/RDP) ein Konzept zu entwickeln, welches bei Ausbildungsveranstaltungen von Bezirken eine Freistellung nach dem BzG BW ermöglicht.

An der Herbst Diözesanversammlung 2016 berichtet der Diözesanvorstand über die Umsetzung des Antrags.

Begründung

Am 1. Juli 2015 ist das Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg (BzG BW) in Kraft getreten. Damit haben auch Beschäftigte in Baden-Württemberg einen Anspruch darauf, sich zur Weiterbildung von ihrem Arbeitgeber an bis zu fünf Tagen pro Jahr freistellen zu lassen. Die Freistellung erfolgt unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes.
Seit dem 01.01.2016 ist auch für die Qualifizierung zur Wahrnehmung bestimmter ehrenamtlicher Tätigkeiten eine Freistellung möglich.
Mit diesem Antrag soll erreicht werden, dass Leiterinnen und Leiter aus der DPSG für Weiterbildungsmaßnahmen freigestellt werden können. Da Veranstaltungen nicht nur Vereinsmitgliedern offen stehen dürfen, offen beworben werden müssen und für jeden der Zugang ermöglicht sein muss, soll ebenfalls eine Prüfung der Konzepte durchgeführt werden.
Da es sich um ein Landesgesetz handelt ist der Diözesanverband räumlich zuständig.
Weitere Informationen unter: www.bildungszeit-bw.de/

 


Initiativantrag 4: Glaubwürdigkeit herstellen: Umstellung des Baumwoll-Sortiments im Rüsthaus auf Produkte aus zertifizierter Fairtrade-Biobaumwolle bis Ende 2017

Antragsteller

Lena Bechler (Bezirksvorsitzende Bodensee),
Felix Serwane (Stufenrefernt Rover),
Stefan Niethammer (Referent Kudu Club)

Die Diözesanversammlung möge beschließen, dass:

der Diözesanvorstand einen Antrag auf Bundesebene einreicht, dass alle Produkte aus Baumwolle im Rüsthaus, insbesondere T-Shirts und Pullover, bis Ende 2017 aus zertifizierter Fairtrade-Biobaumwolle hergestellt werden.

Begründung

Seit fast 10 Jahren bemüht sich die DPSG und mit ihr das Rüsthaus ihre Textilien fair und ökologisch zu beschaffen.

Ausdruck des politischen Gestaltungswillens der DPSG ist u.a. die Mitwrikung am neuen Fairtrade-Baumwoll-Standard, der Mitgliedschaft bei Transfair e.V. und die Initiierung der Fairtrade-Scouts-Initiative.

Dem steht gegenüber, dass alle beim Rüsthaus 2016 eingeführten Baumwoll-Artikel nicht mehr aus Fairtrade-zertifizierter Biobaumwolle bestehen.

Dies führt aus unserer Sicht sowohl innerverbandlich wie auch in der Öffentlichkeit zu einem Glaubwürdigkeitsproblem: das Engagement der vielen Fairtrade-Scouts, der Engagierten DPSGler bei der Entwicklung der Fairtrade-Standards und in verbandsexternen Gremien wird konterkariert vom Handeln des Rüsthauses bzw. der für das Produktsortiment politisch Verantwortlichen.

Es ist dringend erforderlich, dass die im Pfadfindergebet gefassten Worte „[…]wahr im Reden, verlässlich im tun […]“ wieder zur Handlungsmaxime im verbandlichen Handeln des Rüsthauses werden.